Craps online spielen in Österreich: Regeln, Anbieter und legaler Rahmen

Craps online spielen ist in Österreich nur bei einem einzigen Anbieter legal möglich: beim Konzessionär win2day, mit den Produkten Live Casino und First Person Craps. Die Wettarten von Pass Line über Come bis zu den Odds-Wetten bestimmen dabei die Auszahlungsquote, die je nach Einsatz zwischen 83,33 % und 99,17 % liegt.

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Wer stattdessen bei einem Anbieter ohne österreichische Konzession spielt, bewegt sich außerhalb des legalen Rahmens: Das Finanzministerium nennt die Teilnahme an solchen ausländischen Angeboten ausdrücklich nicht zulässig, während der einzelne Spieler dafür nicht strafbar wird. Boni gelten bei Tischspielen wie Craps anders als bei Slots, und Einzahlung sowie Auszahlung folgen bei win2day unterschiedlichen Wegen.

Craps lässt sich zudem mobil über den Browser spielen, und Einzahlungslimits sowie eine getrennt je Anbieter zu beantragende Selbstsperre sichern dabei den Spielerschutz ab.

Craps online in Österreich: Wo es legal spielbar ist und welche Formate es gibt

In Österreich hält die Österreichische Lotterien GmbH die einzige Konzession für elektronische Lotterien nach § 14 GSpG. Ihre Plattform win2day ist damit der einzige Anbieter, bei dem Craps online spielen im legalen, rechtlich abgesicherten Rahmen möglich ist.

Eine Konzession in einem anderen EU- oder EWR-Staat ändert daran nichts: Laut Bundesministerium für Finanzen berechtigt eine dort erteilte Konzession nicht zum Anbieten von Glücksspielen in Österreich. Die laufende Konzession von win2day gilt bis 30.09.2027, bis dahin bleibt diese Struktur unverändert. Das Live Casino des Konzessionärs sendet dabei aus einem eigenen Studio mit heimischen Presenterinnen und Presentern; einzelne Live-Tische laufen zusätzlich über den Anbieter Pragmatic Play Live.

win2day führt zwei Craps-Produkte, die sich in Technik und Erlebnis unterscheiden, aber dieselbe Wettstruktur und dieselbe Auszahlungstabelle teilen:

  • Craps (Live Casino): Livedealer, Video-Stream, Einsatz 0,50 € bis 500 € pro Wette.
  • First Person Craps: RNG-Variante aus der First-Person-Linie von Evolution, ohne Livedealer, identische Wettarten und identische Auszahlungsquote.

Beide Casino-Spiele haben dieselbe Auszahlungsquote, die je nach Wettart zwischen 83,33 % und 99,17 % liegt – es gibt also keinen festen RTP-Wert für den ganzen Tisch. Die vollständigen Spielbedingungen veröffentlicht der Konzessionär ausschließlich als PDF-Dokument – Ergänzungsspielbedingungen Craps sowie ein eigenes Dokument für First Person Craps.

Eine eigene HTML-Regelseite gibt es nicht, wohl aber eine Produktseite, deren Inhalte technisch nicht direkt auslesbar sind. Wer die Regeln vorab lesen möchte, findet sie ausschließlich in diesen beiden PDF-Dokumenten, nicht auf einer durchsuchbaren Webseite. Die Spielbedingungen werden zudem vom Finanzamt Österreich bewilligt: Die österreichische Vertrauensbasis stützt sich damit auf behördlich genehmigte, veröffentlichte Regeln statt auf ein Testlabor-Siegel, wie es andere Märkte kennen.

Werbliche Aufstellungen wie „Top 10 Craps Casinos Österreich“ führen damit zwangsläufig zu Anbietern ohne österreichische Konzession. Ein Vergleich mehrerer heimisch konzessionierter Online-Casinos ist in einem Monopolmarkt gar nicht möglich.

Come-Out-Wurfphase, Point und Wettarten: eine Runde im Ablauf

Craps online spielen heißt vor allem, den Ablauf einer Runde und die wichtigsten Wettarten zu kennen, bevor der erste Einsatz fällt. Beide win2day-Varianten folgen derselben Logik aus Come-Out-Wurf, Point und einer Reihe von Zusatzwetten mit unterschiedlichem Hausvorteil.

Ablauf einer Runde: Come-Out-Wurfphase und Point-Wurfphase

Jede Runde beginnt mit der Come-Out-Wurfphase, dem ersten Wurf. Fällt dabei eine 7 oder 11, gewinnt die Pass-Line-Wette sofort. Bei 2, 3 oder 12 – in der Terminologie der Spielbedingungen „Craps“ genannt – verliert sie. Alle anderen Ergebnisse (4, 5, 6, 8, 9 oder 10) werden zum Point, und der Tisch wechselt in die Point-Wurfphase.

Der Anzeiger „Puck“ springt dabei von OFF auf ON. Die Runde läuft weiter, bis entweder der Point erneut fällt und die Pass-Line-Wette gewinnt, oder eine 7 erscheint: Das gilt als Seven Out und lässt die Pass-Line-Wette verlieren. Bei Don’t Pass gilt eine Besonderheit: Fällt im Come-Out-Wurf eine 12, endet die Wette als Standoff und gewinnt oder verliert nicht.

Neben der Pass-Line-Wette lässt sich während der Point-Wurfphase außerdem eine Come-Wette setzen. Sie folgt demselben Prinzip wie Pass Line, nur mit eigenem Startpunkt; ihr Gegenstück Don’t Come spiegelt dabei Don’t Pass. Zusätzlich zur Pass-Line- oder Come-Wette lässt sich eine Odds-Wette platzieren, die zu den tatsächlichen Chancen ausbezahlt wird, sobald der Point steht.

Die wichtigsten Wettarten und ihre Auszahlungsquote

Die Auszahlungsquote von Craps ist keine einzelne Zahl, sondern hängt von der gewählten Wette ab. Die veröffentlichte Spanne der Spielbedingungen reicht von 83,33 % bis 99,17 %; am unteren Ende steht die Einzelwette SEVEN, am oberen Ende Wetten mit Odds-Anteil. Die folgende Tabelle zeigt die Auszahlung und die daraus errechnete Quote für die wichtigsten Wetten:

WetteAuszahlungAuszahlungsquote
Pass Line / Come1:198,59 %
Don’t Pass / Don’t Come1:198,64 %
Take Odds (4/10 · 5/9 · 6/8)2:1 · 3:2 · 6:5100 %
Place to Win 6/87:698,48 %
Place to Lose 6/84:598,18 %
Hardways 6/89:190,91 %
FIELD1:1, bei 2 und 12 2:194,44 %
SEVEN4:183,33 %

Take-Odds-Wetten tragen rechnerisch keinen Hausvorteil, weil Auszahlung und tatsächliche Wahrscheinlichkeit übereinstimmen. Sie lassen sich aber nur zusätzlich zu einer bereits stehenden Pass-Line- oder Come-Wette setzen, nicht allein. Am anderen Ende der Tabelle liegt SEVEN: Die Auszahlung von 4:1 bei einer Wahrscheinlichkeit von 6 zu 36 ergibt exakt die untere Grenze von 83,33 %.

Damit ist SEVEN rechnerisch mehr als zwölfmal teurer als Pass Line. Ein Einsatz von 10 € auf Pass Line kostet im Erwartungswert rund 0,14 € pro Runde, derselbe Einsatz auf SEVEN rund 1,67 €. Innerhalb eines einzigen Spiels reicht diese Spanne damit weiter, als es ein Vergleich mehrerer Anbieter in Österreich überhaupt liefern könnte.

Je weiter eine Place-Wette vom Wert 6 oder 8 entfernt liegt, desto niedriger fällt die Quote aus. Bei 4 oder 10 sinkt sie je nach Richtung auf 93,33 % bis 96,97 %. Für beide Craps-Produkte gilt derselbe Einsatzrahmen: 0,50 € bis 500 € pro Wette.

Einsatzwahl in der Praxis: Odds nutzen, teure Felder meiden

Aus der Tabelle folgt eine schlichte Reihenfolge für den eigenen Einsatz: zuerst Pass Line oder Don’t Pass, darauf die Odds-Wette, und alles Weitere nur, wenn die Unterhaltung wichtiger ist als die Quote. Die Odds-Wette lässt sich allerdings nicht allein platzieren – ohne eine stehende Pass-Line- oder Come-Wette gibt es sie nicht.

Spürbar teurer sind die Nebenwetten: Hardways 6/8 mit 90,91 %, FIELD mit 94,44 % und vor allem SEVEN mit 83,33 % liegen klar unter den 98,59 % der Pass-Line-Wette. Wird das Guthaben überwiegend auf diese Felder verteilt, ist es rechnerisch um ein Vielfaches schneller aufgebraucht als bei gleichem Einsatz auf Pass Line.

Die praktische Budgetgrenze setzt in Österreich ohnehin nicht der Tisch, sondern das Einzahlungslimit: Zwischen 0,50 € Mindesteinsatz und 500 € Höchstwette liegt der Spielraum, den 1 680 € pro Kalendermonat abdecken müssen. An dieser Grenze ausgerichtete Einsätze reichen deutlich länger als solche am Tischmaximum.

Anbieterwahl im Monopolmarkt: win2day, Offshore-Lizenzen und ihre Folgen

Innerhalb Österreichs bleibt win2day die einzige Adresse, um Craps online im legalen Rahmen zu spielen. Eine Auswahl aus mehreren österreichisch konzessionierten Online-Casinos gibt es aufgrund der Monopolstruktur des Glücksspielgesetzes nicht.

Hinter einer „Top-10-Liste“ österreichischer Craps-Casinos stehen in Wahrheit Anbieter mit einer Lizenz aus einem anderen EU- oder EWR-Staat oder aus Curaçao. Eine solche Lizenz ist rechtlich etwas anderes als die österreichische Konzession und berechtigt laut Finanzministerium nicht zum Anbieten von Glücksspielen in Österreich.

Anbieter mit einer maltesischen Lizenz oder einer Lizenz aus Curaçao sind in ihrem Ausstellungsland regulär reguliert – das ändert aber nichts daran, dass sie in Österreich ohne eigene Konzession tätig sind. Der Unterschied bleibt dabei nicht nur formal: Ohne österreichische Konzession ist der Spielvertrag zivilrechtlich nichtig, mit spürbaren Folgen für bereits eingezahltes Geld.

Zusätzlich prüft in Österreich niemand einen Betreiber „nach Konzessionsnummer“: Die Behörde veröffentlicht zwar eine Liste der Konzessionäre und Ausspielbewilligten, aber keine durchsuchbare Datenbank mit Nummern und Stand-Datum. Ein Angebot als „in Österreich lizenziert“ oder „staatlich geprüft“ zu bewerben, trifft auf keinen Offshore-Anbieter zu. Nur win2day hält die österreichische Konzession.

Beim Offshore-Anbieter fällt dieser Rahmen weg: Einzahlungslimit und Selbstsperre des heimischen Konzessionärs greifen dort nicht, und verlorenes Geld holt sich nur zurück, wer den Weg über ein Zivilverfahren geht. Der rechtlich einfachste und am besten abgesicherte Weg bleibt damit der Tisch bei win2day.

Nicht zulässig, aber nicht strafbar: der legale Status von Craps online in Österreich

Craps online spielen macht einen gewöhnlichen Spieler in Österreich nicht strafbar. § 168 StGB richtet sich an denjenigen, der ein Glücksspiel veranstaltet oder fördert, sowie an gewerbsmäßige Teilnahme. Wer ohne eine solche Rolle privat spielt, fällt nicht unter diese Strafnorm.

Die Strafnorm selbst sieht Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen vor. Das betrifft allerdings nur Veranstalter und gewerbsmäßige Teilnehmer. Eine gesonderte Verwaltungsstrafe für den Spieler selbst sieht auch § 52 GSpG nicht vor; diese Bestimmung richtet sich an das Anbieten und Organisieren.

Zugleich formuliert das Finanzministerium es unmissverständlich: Die Teilnahme an ausländischen elektronischen Lotterien vom Inland aus ist nicht zulässig. Beide Aussagen stehen nebeneinander, ohne sich zu widersprechen – strafrechtlich unbedenklich für den einzelnen Spieler heißt nicht rechtlich unbedenklich für das Angebot selbst.

Nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs lassen sich Einzahlungen bei einem nicht konzessionierten Anbieter als ungerechtfertigte Bereicherung zurückfordern, weil der zugrunde liegende Vertrag zivilrechtlich nichtig ist. Eine Garantie für den Ausgang eines konkreten Verfahrens ist das allerdings nicht. Für die internationale Zuständigkeit in solchen Fällen hat der EuGH mit der Rechtssache C-77/24 („Wunner“) am 15. Jänner 2026 klargestellt, dass der Schadensort nach der Rom-II-Verordnung im gewöhnlichen Aufenthaltsort des Spielers liegt.

Steuern und aktueller Reformstand

Gewinne aus Craps unterliegen bei privaten Spielern in Österreich keiner Einkommensteuer, weil sie unter keine Einkunftsart des Einkommensteuergesetzes fallen. Steuerpflichtig werden erst Folgeerträge aus einem bereits ausgezahlten Gewinn, etwa Zinsen, sowie nach § 27b EStG Erträge aus einer Kryptoanlage.

Am Rechtsrahmen selbst ändert sich derzeit noch nichts. Die Regierungsvorlage 594 d.B. langte am 5. August 2026 im Nationalrat ein und liegt seit der parlamentarischen Mitteilung vom 12. August 2026 im Finanzausschuss. Beschlossen ist sie nicht. Der Entwurf wurde zusätzlich am 4. August 2026 der Europäischen Kommission notifiziert.

Seither läuft eine dreimonatige Stillhaltefrist, während der am Gesetzestext noch nichts endgültig feststeht. Geplante Instrumente wie ein anbieterübergreifendes Sperrregister oder anbieterübergreifende Einzahlungslimits sollen laut Entwurf frühestens ab dem 1. Jänner 2027 gelten; bis dahin bleibt es bei den bestehenden, getrennt je Anbieter organisierten Schutzmechanismen.

  • Teilnahme bei Offshore-Anbietern ist laut BMF nicht zulässig, für den Spieler selbst aber nicht strafbar.
  • Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern sind zivilrechtlich nichtig; Verluste sind grundsätzlich rückforderbar.
  • Gewinne bleiben für Privatpersonen steuerfrei, nur Folgeerträge nicht.

Spielguthaben statt Bargeld: Boni für Craps-Spiele

Boni gelten bei win2day für das Live Casino insgesamt und sind nicht speziell auf Craps zugeschnitten. Der Willkommensbonus im Live Casino besteht aus 10 € Spielguthaben ab einer Ersteinzahlung von mindestens 1 €, gilt für alle Live-Casino-Spiele und lässt sich nicht auszahlen. Das Guthaben dient ausschließlich zum Spielen, nicht als Bargeldersatz.

Freispiele funktionieren dagegen anders: Sie sind an einen Mindesteinsatz pro Spin gebunden und damit an die Mechanik von Slots geknüpft. Für Tischspiele wie Craps gelten sie nicht, weil das Craps-Format keine „Spins“ im Sinn eines Slots kennt.

Ein eigenes Craps-Angebot mit Freispielen gibt es bei win2day also nicht – wohl aber die allgemeine Live-Casino-Aktion, die Craps mit einschließt. Zusätzlich vergibt der win2day Club „Sterne“ fürs Spielen und für verantwortungsvolles Verhalten; ab 25 gesammelten Sternen lässt sich ein Glücksrad drehen, die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos.

Wie stark einzelne Craps-Einsätze zu den Umsatzbedingungen einer laufenden Aktion beitragen, veröffentlicht der Konzessionär nicht im Detail; ein pauschaler Prozentsatz lässt sich daraus nicht ableiten. Wer eine Aktion nutzen will, liest die jeweils aktuellen Bedingungen vor dem Einsatz direkt bei win2day nach.

2 bis 3 Werktage: Einzahlung und Auszahlung beim Craps-Spielen

Bevor der erste Einsatz am Craps-Tisch fällt, braucht das win2day-Konto Guthaben. Der Konzessionär akzeptiert dafür Kreditkarte, eps-Überweisung, PayPal, paysafecard, Google Pay, Apple Pay, EuroBon sowie Debitkarte, wobei Kartenzahlungen laut Anbieter meist innerhalb weniger Sekunden gutgeschrieben werden. In Ausnahmefällen kann die Gutschrift laut Anbieter bis zu 45 Minuten dauern.

Kartenzahlungen sind bereits ab einem Cent möglich, praktisch bestimmt aber der Mindesteinsatz von 0,50 € pro Wette den tatsächlichen Einstieg.

ZahlungsmethodeEinzahlungAuszahlung
eps-Überweisungjaja
Banküberweisung / SEPAjaja (einziger Auszahlungsweg)
Kredit-/Debitkartejaabhängig vom Anbieter
PayPaljaja
paysafecardjanein
Apple Pay / Google Payjanein
EuroBonjanein

Die Tabelle zeigt eine klare Asymmetrie: Wer über paysafecard, Apple Pay, Google Pay oder EuroBon einzahlt, erhält eine Auszahlung nicht auf demselben Weg zurück, sondern auf das Bankkonto. Eine „paysafecard-Auszahlung im Casino“, wie sie mitunter kursiert, existiert bei win2day nicht.

Auszahlungen erfolgen in der Regel nach 2–3 Werktagen (Montag bis Freitag, ohne Feiertage) und setzen vor der ersten Auszahlung eine Identifizierung voraus, etwa mittels ID Austria, Foto-Ident oder Video-Ident. Wer schnell an sein Geld will, erledigt diese Verifizierung möglichst vor dem ersten größeren Gewinn, statt erst bei der Auszahlungsanfrage.

Für die Einzahlung selbst gilt ein Limit: Ab 26 Jahren liegt es grundsätzlich zwischen 1 € und 1 680 € pro Kalendermonat, unter 26 Jahren bei maximal 250 € pro Woche. Eine einzelne Craps-Höchstwette von 500 € lässt sich damit rechnerisch nur drei- bis viermal im Monat in voller Höhe setzen, bevor das reguläre Einzahlungslimit erreicht ist.

Craps mobil spielen und Spielerschutz

Craps online spielen funktioniert bei win2day auch unterwegs über den mobilen Browser, ohne separate Installation. Die win2day-App bewirbt zwar das gesamte Produktportfolio, nennt aber keine einzelnen Tische namentlich. Ob Craps in der App-Version enthalten ist, lässt sich aus den verfügbaren Angaben nicht eindeutig bestätigen. Der Browser-Zugang funktioniert unabhängig davon zuverlässig auf Smartphone und Tablet.

Beim Spielerschutz setzt Österreich vor allem auf Einzahlungslimits und eine Selbstsperre, die getrennt je Anbieter beantragt werden muss – separat bei Casinos Austria AG, bei WINWIN und bei win2day. Bei win2day gilt die Selbstsperre ausschließlich unbefristet, mit einer Mindestdauer von 6 Monaten.

Bei den beiden anderen Anbietern lassen sich auch befristete Sperren von 6 oder 12 Monaten wählen. Anders als im deutschen Online-Glücksspielmarkt gibt es in Österreich noch kein anbieterübergreifendes Sperrsystem wie OASIS; das geplante zentrale Register soll das erst ab dem 1. Jänner 2027 ändern.

Kostenlose und vertrauliche Beratung bietet die Spielsuchthilfe österreichweit an, telefonisch unter +43 1 544 13 57, auf Wunsch auch anonym. Ergänzend liefert das Portal playsponsible.at Selbsttests und eine Übersicht der Beratungsstellen in allen neun Bundesländern. Diese Selbsttests ersetzen keine professionelle Beratung, geben aber einen ersten, anonymen Anhaltspunkt vor dem nächsten Einsatz.

  • Einzahlungslimit anpassen – eine Erhöhung wird erst nach 24 Stunden wirksam.
  • Selbstsperre gesondert je Anbieter beantragen.
  • Spielsuchthilfe kostenlos und vertraulich kontaktieren.

Entscheidungskriterien für Craps online

Wer in Österreich sicher Craps online spielen will, findet den einzigen legalen Tisch bei win2day – als Live Casino oder als First Person Craps. Die Wettart entscheidet über die Auszahlungsquote stärker als der Anbieter, die Teilnahme bei einem nicht konzessionierten Anbieter bleibt rechtlich unsicher, und Einzahlungslimit sowie Selbstsperre bilden die praktische Schutzebene vor dem ersten Einsatz.

  1. win2day ist die einzige legale Anlaufstelle für Craps online in Österreich.
  2. Live Casino und First Person Craps unterscheiden sich in der Technik, nicht in Wettstruktur oder Auszahlungsquote.
  3. Take-Odds-Wetten zahlen ohne Hausvorteil, SEVEN mit dem höchsten.
  4. Ein Anbieter ohne diese Konzession bringt zivilrechtliche und praktische Risiken statt Rechtssicherheit.
  5. Einzahlungslimit, Verifizierung und Selbstsperre vor dem ersten größeren Einsatz klären, nicht erst danach.

FAQ

Ist es in Österreich strafbar, online Craps bei einem Offshore-Anbieter zu spielen?

Nein, der einzelne Spieler macht sich dadurch nicht strafbar: § 168 StGB richtet sich an Veranstalter und an gewerbsmäßige Teilnahme, nicht an die private Teilnahme. Das Finanzministerium bezeichnet die Teilnahme an solchen ausländischen Angeboten dennoch als nicht zulässig, und der Spielvertrag mit einem Anbieter ohne österreichische Konzession ist zivilrechtlich nichtig. Eingezahltes Geld lässt sich grundsätzlich zurückfordern.

Was ist der Unterschied zwischen Craps im Live Casino und First Person Craps?

Craps im Live Casino läuft mit echtem Dealer und Video-Übertragung, First Person Craps dagegen als RNG-Version aus der First-Person-Linie von Evolution, ohne Livedealer. Beide Varianten teilen dieselbe Wettstruktur, dieselben Einsatzgrenzen von 0,50 € bis 500 € und dieselbe Auszahlungsquote zwischen 83,33 % und 99,17 %.

Sind Craps-Gewinne für Privatspieler steuerfrei?

Ja. Gewinne privater Spieler fallen unter keine Einkunftsart des Einkommensteuergesetzes und bleiben deshalb steuerfrei. Besteuert werden erst spätere Erträge aus dem angelegten Geld: Zinsen aus einer Bankanlage oder, nach § 27b EStG, Erträge aus einer Kryptowährungsanlage.

Kann ich mit eps-Überweisung bei win2day sowohl einzahlen als auch auszahlen?

Ja. Die eps-Überweisung funktioniert bei win2day in beide Richtungen, ebenso die Banküberweisung, die einzige Auszahlungsmethode überhaupt. Andere Wege wie paysafecard, Apple Pay, Google Pay oder EuroBon lassen nur eine Einzahlung zu; die Auszahlung erfolgt dann unabhängig davon per Banküberweisung nach 2–3 Werktagen.

Gibt es bei win2day einen Demo-Modus für Craps?

Teilweise unklar: Der kostenlose Punktemodus ist für Slots, Click&Win und Keno belegt, für die Live-Tische und damit für Craps nennt der Anbieter ihn nicht ausdrücklich. Weder ein bestätigtes Vorhandensein noch ein bestätigtes Fehlen eines Gratismodus für Craps lässt sich aus den veröffentlichten Angaben ableiten.

Wie hoch ist mein monatliches Einzahlungslimit bei win2day?

Ab 26 Jahren reicht das Einzahlungslimit von 1 € bis 1 680 € im Kalendermonat; unter 26 Jahren sind es höchstens 250 € pro Woche. Eine Erhöhung wird frühestens nach 24 Stunden wirksam, eine zweite Erhöhung erst nach weiteren 7 Tagen; eine Senkung greift dagegen sofort.

Kann ich Craps auch mobil am Smartphone spielen?

Ja, über den mobilen Browser läuft Craps bei win2day ohne separate Installation zuverlässig. Die win2day-App nennt ihr Angebot nur als gesamtes Produktportfolio, ohne einzelne Tische wie Craps ausdrücklich aufzuzählen; wer sichergehen will, spielt bis zur Klärung über den Browser.